Beitragsbild Liturgische Nacht 2020

Lit­ur­gi­sche Nacht 2020 ein­mal ganz anders

In Coro­na­zei­ten läuft alles anders, auch die lit­ur­gi­sche Nacht. Nichts ist mehr so, wie es war. Oder doch? Es ist Grün­don­ners­tag und das letz­te Abend­mahl läuft online. Mei­ne Töch­ter haben mich dazu ani­miert, doch mit ihnen die lit­ur­gi­sche Nacht, initi­iert und durch­dacht von Johan­na Rich­ter, mit­zu­ma­chen. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren waren Jugend­li­che oder jun­ge Erwach­se­ne dazu ein­ge­la­den, die­se beson­de­ren Stun­den nach dem letz­ten Abend­mahl zusam­men im Gustav-Görsmann-Haus mit Impul­sen, Gedan­ken, Gebe­ten, Gesprä­chen und das Bas­teln von Oster­ker­zen zu ver­brin­gen.

Tja, und jetzt fühl­te ich mich ein­ge­la­den. Wir waren ca. 13 Teil­neh­mer und waren ver­netzt über einen Mes­sen­ger. Unse­re Grup­pe hieß „Lit­ur­gi­sche Nacht“. Wir wur­den von Johan­na begrüßt und alle Teil­neh­mer stell­ten sich kurz vor. Sie setz­te Impul­se durch Lie­der, Sprü­che, Vide­os zum The­ma „Glück, Freu­de, Leben“ und wir konn­ten uns mit Kom­men­ta­ren betei­li­gen. Ich saß mit mei­nen Kin­dern in unse­rer Küche zusam­men und wir konn­ten uns so auch unter­ein­an­der aus­tau­schen. Ande­re waren allein vor ihrem Smart­pho­ne, Lap­top, etc. und beob­ach­te­ten so die rege Teil­nah­me oder äußer­ten auch selbst Gedan­ken.

Wir waren so fern und doch so nah, fühl­ten uns ver­bun­den. So habe ich es emp­fun­den. – Es ist eine tol­le Erfah­rung, um die mein Leben in die­ser Zeit berei­chert wird. Ich spre­che allen den Mut zu, neue Wege zu gehen, die uns öff­nen für neue Per­spek­ti­ven. Gro­ßen Dank an Johan­na, die das mög­lich gemacht hat!

Fro­he Ostern!

Chris­tia­ne Mor­g­ret